Das 6-Minuten-Tagebuch

Wer sich an meinen Beitrag im letzten Jahr zum Thema erfolgreiche Personen und ihre Morgenroutinen erinnert, weiß, dass einer der fünf Punkte, um erfolgreicher in den Tag zu starten, das Führen eines 5-Minuten-Journals ist. Nachdem ich einen Selbstversuch gestartet hatte, stieß ich im Netz auf ein interessantes Buch von Dominik Spenst: Das 6-Minuten-Tagebuch.

Voller Neugierde bestellte ich mir ein Exemplar und bis dato habe ich es nicht bereut. Ähnlich aufgebaut wie ein 5-Minuten-Journal hat das Buch zusätzlich eine wunderbare Haptik und lädt so zu den Eintragungen ein. Laut Dominik Spenst soll man sich drei Minuten in der Früh und drei Minuten am Abend Zeit nehmen, um sein persönliches Tagebuch zu füllen. Gestartet wird das Buch mit zeitlosem Wissen über die Grundprinzipien von Gewohnheiten und Selbstreflexion auf 65 Seiten. Hier werden die theoretischen Grundlagen näher gebracht, die im Tagebuch anschließend praktisch angewandt werden. Ergänzend dazu ist nach dem Online-Kauf ein kostenloses E-Book zum Thema „Die goldene Morgenroutine“ verfügbar. Dort werden 25 Morgenroutinen erfolgreicher Persönlichkeiten vorgestellt. Einige kannte ich schon aufgrund anderer Bücher. Gestützt werden diese Morgenroutinen aber durch diverse Studien und wissenschaftlich fundierte Tipps, was das E-Book zusätzlich interessant macht.

Glück ist demnach kein Zufall, sondern eine Frage der Einstellung und Denkmuster. Das Buch soll nachweislich das simpelste und wirkungsvollste Instrument zu einem glücklicheren und erfüllteren Leben sein.

Die Morgenroutine startet mit der Dankbarkeitsübung, wo man drei Punkte beschreibt, für die man dankbar ist. Danach werden Ziele gesetzt für den Tag. Die Fragestellung dazu: „Was würde den heutigen Tag wundervoll machen?“ Um die Motivation zu erhalten, soll abschließend eine positive Selbstbekräftigung aufgeschrieben werden. Diese beginnt grundsätzlich mit „Ich bin … (selbstbewusst, selbstsicher, etc.)“. Darunter befindet sich ein passendes Zitat als Inspiration.

Die Abendroutine kurz vor dem zu Bett gehen steigert die tägliche Reflexion und soll das Gehirn trainieren, den Fokus auf Fortschritt und Gutes zu legen. Dabei notiert man drei tolle Dinge, die man am heutigen Tag erlebt hat und beantwortet zwei einfache Fragestellungen:

  • Was habe ich heute Gutes für jemanden getan?
  • Was werde ich morgen besser machen?

 

Was das Buch meiner Meinung nach neben der tollen Aufbereitung interessant macht, sind wöchentliche und monatliche Checks und Herausforderungen, die die Reflexion zusätzlich erhöhen. Die Fragestellungen dazu sind jede Woche anders.

Ich nutze das Buch nun vier Wochen und habe für mich selbst die Routine, die ich im letzten Jahr ausgetestet habe, fix in den Alltag integriert. Das Eintragen geht erstaunlich leicht von der Hand. Der tägliche Fokus hilft beim Selbstmanagement, verbessert die Planung und erhöht die eigene Achtsamkeit.

Als kleine Hilfestellung für mich und um allgemein Routinen in den Alltag zu integrieren, nutze ich das iOS-App „Momentum“. Dort kann täglich eingetragen werden, ob die Gewohnheiten an diesem Tag schon umgesetzt wurden.

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... schreibt gerne über die neuesten Webtrends und beschäftigt sich mit der Verbesserung der internen Zusammenarbeit im Team. Auch darüber wird gebloggt.

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