Gesundes Essen im Büro

Einfach umzusetzen, oder doch nur in der Theorie überzeugend?

Jeder der im Büro arbeitet, hat sich sicher schon mindestens einmal die Frage gestellt: Wie schaffe ich es mich gesund und ausgewogen im Büroalltag zu ernähren, ohne stundenlang mit Vorbereitungen in der Küche zuzubringen? Jeden Tag in ein angesagtes (Bio-) Restaurant gehen? Klingt verlockend, aber auf Dauer auch sehr kostenintensiv! Was also tun?

Ich habe mich schon öfter mit dieser Thematik auseinandergesetzt, weil es mir wichtig ist, womit ich meinen Körper versorge. Weiters möchte man doch auch den ganzen Arbeitstag hindurch leistungsfähig und konzentriert bleiben! Mit der richtigen Ernährung ist das machbar, davon bin ich überzeugt.

Ein Begriff ist mir in letzter Zeit häufiger untergekommen: MEAL PREP (nannte man das früher nicht einfach Vorkochen?) Egal, im Zeitalter von Facebook, Instagram und den ganzen Influencern nun also MEAL PREP 🙂 Unter dem #mealprep findet man zahlreiche Bilder von lecker aussehenden und perfekt in Szene gesetzten Mahlzeiten.

Also habe ich mir das Buch der erfolgreichen Influencerin und Youtuberin Sophia Thiel mit dem vielversprechenden Titel „Mit Meal Prep zur Traumfigur“ besorgt. Es kann ja nicht Schaden sich vor dem Sommer auch ein bisschen in Form zu bringen – vorausgesetzt man ist es nicht eh schon längst 😉

Nun zur Umsetzung:

Generell gibt es ein paar Basics an Lebensmitteln, die man immer zu Hause haben sollte und dann auf verschiedene Art und Weise zubereiten kann. Es soll ja schließlich nicht langweilig werden. Dazu zählen zum Beispiel Reis, Couscous, Quinoa oder Vollkornnudeln. Diese kann man in größeren Mengen vorkochen und dann individuell mit anderen Lebensmitteln wie verschiedenen Gemüsesorten und magerem Fleisch kombinieren. Für Vegetarier eigenen sich Hülsenfrüchte perfekt als Eiweißquelle. Ein Linsensalat ist schnell  und einfach zubereitet. Auf zwei Vorratsdosen aufteilen und schon hat man für 2 Tage salattechnisch vorgesorgt. Auch Kichererbsen eigenen sich hervorragend für einen Eintopf, der auch für 2 Tage als Hauptmahlzeit ausreicht. Reichlich frische Kräuter (oder tiefgekühlt) sorgen für einen einzigartigen Geschmack und Abwechslung.

Ein paar Nüsse oder geschnittenes Gemüse in eine Box und schon ist der perfekte Snack fertig. Nüsse haben nicht umsonst den klingenden Beinamen „Brainfood“. Weiters versorgen sie uns mit wichtigen gesunden Fettsäuren.

Ein schnelles Power-Frühstück?
Da sind Overnight-Oats super geeignet. Einfach zum Beispiel ein paar Haferflocken mit Milch (gerne auch Mandel- oder Soyamilch), Topfen und nach Lust und Laune Leinsamen, oder Chiasamen in einer Schüssel verrühren, auf 2 Gläser aufteilen und ab damit in den Kühlschrank. Am nächsten Morgen – oder gleich bei der Zubereitung – ein paar verschiedene Beeren (Saison ist ja bald wieder!) als Topping dazu und voilà. Zum Süßen kann man Honig, Agavendicksaft oder Ähnliches verwenden. Das Basisrezept kann nach Belieben aufgepeppt werden. Hier der Link zu einem Basisrezept.

Aber warum das Ganze?

Ein paar Vorteile sind hier für euch zusammengefasst:

  • kostensparend
  • gesünder
  • zeitsparend
  • ausgewogene Nährstoffzufuhr
  • leistungsfähiger
  • kein Nachmittagstief
  • keine versteckten Zusatzstoffe oder versteckter Zucker
  • SPASS

FAZIT:

Ja selbst kochen und vorbereiten, lohnt sich auf alle Fälle!

Mit ein bisschen Übung und Vorbereitung kann jeder zu einem „Meal-Prepper“ werden. Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte, dem kann ich das Buch – mit vielen Rezepten – von Sophia Thiel nur empfehlen.

Nicole Pfeiffer
... kümmert sich mit viel Liebe um das Wohlbefinden des Teams und schreibt daher gerne über Themen rund um betriebliche Gesundheit & Co.

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